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● An- und Verkauf von Immobilien, Häusern & Grundstücken
● Vermietung u. Vermittlung von Wohnraum & Gewerbeflächen

Bestellerprinzip Miete

Was Makler, Mieter und Vermieter wissen sollten

Bei der Vermittlung von Wohnmietverträgen gilt in Deutschland das Bestellerprinzip.

Das bedeutet, dass derjenige die Maklerprovision bezahlt, der den Makler beauftragt hat.

Wer das ist, ist jedoch nicht immer ganz eindeutig.

 

Das bedeutet das Bestellerprinzip für Mieter, Vermieter und Makler.

Wer bestellt, bezahlt – das gilt auch für Wohnmietverträge.

 

Beauftragt der Vermieter den Makler damit, seine Immobilie zu vermarkten, ist er provisionspflichtig.

 

Im Gegenzug muss der Mieter den Makler zahlen, wenn er einen Immobilienprofi beauftragt, exklusiv für ihn eine Wohnung zu finden und es dann zum Abschluss eines Mietvertrags kommt.

 

Der Vermittlungsvertrag muss darüber hinaus schriftlich geschlossen werden.

 

Wann sich das Bestellerprinzip für Mieter lohnt

 

Das Bestellerprinzip wurde eingeführt, um Mieter finanziell zu entlasten.

In den meisten Fällen müssen sie jetzt nicht mehr den Makler zahlen.

Dennoch kann es sich für Mieter lohnen, einen Makler zu bezahlen.

Denn dieser kennt den Markt und kann eine Wohnung suchen, die genau zu den Bedürfnissen des Mieters passt.

Für den Mieter ist das unter anderem dann praktisch, wenn er auf der Suche nach einer speziellen Immobilie ist – etwa einer Luxusvilla oder einer barrierefreien Wohnung.

Oder aber, wenn er eine Bleibe in einer neuen Stadt sucht und keine Zeit hat, sich viele Wohnungen anzusehen.

Vom Immobilienprofi bekommt er dann nur diese Immobilien vorgeschlagen, die wirklich zu seinem Suchprofil passen.

Für den Fall, dass der Mieter der Auftraggeber ist, ist die Höhe der Provision gesetzlich geregelt.

Sie beträgt dann höchstens zwei Monatsmieten zuzüglich Mehrwertsteuer.

 

Darum lohnt es sich für Vermieter, einen Makler zu beauftragen

Doch nicht nur für Mieter kann es lohnenswert sein, einen Makler zu beauftragen.

Auch Vermieter profitieren von den Kenntnissen eines Immobilienprofis.

Makler koordinieren Besichtigungstermine, bearbeiten Anfragen von Interessenten und vermarkten eine Immobilie meistens in kürzerer Zeit als der Vermieter es allein könnte.

Zudem hält er schwierige Interessenten von der Immobilie fern – er kann vorab feststellen, welcher Mieter solvent ist und bei wem es später einmal eventuell zu Zahlungsschwierigkeiten kommen könnte.

Hinzu kommt:

Vermieter, die einen Makler beauftragen und bezahlen, können die Provision komplett beim Finanzamt geltend machen.

Rauchmelder sind bis Ende Dezember 2016 zu montieren!

Grundlage für die Rauchmelderpflicht ist der § 49 Abs. 7 der Bauordnung NRW.

Die Einbaupflicht von Rauchmeldern in Nordrhein-Westfalen gilt ab dem 31. Dezember 2016, dann müssen die Melder installiert sein.

 

Mindestausstattung gemäß Landesbauordnung: Flur, Kinderzimmer und Schlafzimmer. Eine optionale Ausstattung und damit maximale Sicherheit steht den Eigentümern frei für die Montage Arbeitszimmer und Wohnzimmer. Nicht ausgestattet werden müssen die Nasszellen (Badezimmer bzw. WC) und die Küche.

 

Gesetzliche Anforderungen:

1. Die Montage erfolgt gemäß der DIN 14 676 und muss fachgerecht erfolgen.

2. Montage und Prüfergebnisse müssen rechtssicher dokumentiert werden.

3. Nachweispflicht im Brandfall, dass alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten 

    wurden.

4. Archivierung der Dokumentation für zehn Jahre.

 

Jährliche Prüfung:

Prüfung auf der Grundlage der DIN 14676 (Sicht und Funktionsprüfung).

Der Austausch der Geräte erfolgt nach zehn Jahren

 

Zur Rechtssicherheit gehört demnach die richtige Ausstattung nach DIN, die regelmäßige Überprüfung und unter Umständen die Bereitschaft rund um die Uhr, um im Störfall zu reagieren.

 

Kostensituation:

1. Gerätemiete inklusive der Montage. Die Kosten sind umlagefähig und werden Bestandteil der Betriebskostenabrechnung.

2. Geräte Kauf & Montage. Die Kosten sind umlagefähig durch die Erhöhung der Kaltmieten um 11 % der aufgewendeten Kosten nach Paragraph 559 BGB. Der anschließende Rauchmelder Service ist der wieder umlagefähig im Rahmen der Betriebskostenabrechnung.

 

Hinweis:

Eigentümer oder Verwalter sind für die Montage der Rauchmelder, gemäß den Regelungen der Landesbauordnung, verantwortlich. Diese Verpflichtung erstreckt sich auf die Erstmontage sowie den Austausch nicht mehr funktionsfähiger Rauchmelder durch rechtskonforme Geräte.

Die jährliche Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt in einigen Bundesländern den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer oder Verwalter übernimmt diese Verpflichtung selbst. Dennoch verbleibt beim Eigentümer oder Verwalter eine sogenannte Sekundärhaftung aufgrund der Verkehrssicherungspflicht. Nach der ständigen Rechtsprechung ist derjenige, den eine gesetzliche Pflicht trifft, verpflichtet, bei Übertragung der eigenen Pflichten auf einen Dritten, wie zum Beispiel den Nutzer, zu gewährleisten, dass dieser physisch und psychisch in der Lage ist, die ihm übertragenen Pflichten überhaupt und während der gesamten geplanten Übertragungsdauer mängelfrei zu erfüllen. Solange die Übertragung der Pflichten andauert, muss der Eigentümer/Verwalter den Nutzer im Hinblick auf die ordnungsgemäße Erfüllung der ihm übertragenen Pflichten überwachen.

Maklerprovision ist für eine Mietwohnung steuerlich absetzbar !

Vermieter können Maklergebühren von ihren Mieteinnahmen steuerlich absetzen.

 

Mieter dürfen gezahlte Maklergebühren als Teil der Umzugskosten steuerlich geltend machen, soweit der Umzug in eine neue Mietwohnung beruflich bedingt ist und die Höhe der Miete ortsüblich ist.

 

Ein Umzug ist berufsbedingt, wenn:

 

- ein Arbeitnehmer wegen eines Arbeitgeberwechsels einen neuen Wohnsitz

  wählt

- ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber an einen anderen Tätigkeitsort  

   versetzt  wird

- der Wohnungswechsel zu einer erheblichen Verkürzung des Arbeitsweges     

  zum Arbeitsplatz führt.

  Erheblich ist eine Arbeitswegverkürzung bei einer Verringerung der täglichen

  Fahrten zum Arbeitsplatz um zumindest eine Stunde.

 

Die Absetzbarkeit der Maklergebühren setzt die Vorlage entsprechender Zahlungsbelege voraus.

GRUNDERWERBSTEUER 2015

Geplante Erhöhung der Grunderwerbsteuer zum 01.01.2015 um 30% auf 6,5%

 

Die Grunderwerbsteuer soll in Nordrhein - Westfalen mit Wirkung vom 1.Januar 2015 von derzeit 5% auf 6,5% erhöht werden.

 

Das haben am Dienstag, 28.10.2014, die Landtagsfraktion von SPD und Grünen beschlossen.

 

Es ist davon auszugehen, dass ein entsprechendes Gesetz alsbald vom Landtag verabschiedet wird.

 

Das bedeutet :

Beim Erwerb einer Immobilie , der durch Unterzeichnung des notarielen Kaufvertrages nach dem 31. Dezember rechtswirksam wird, muss der Käufer die um 30% höhere Grunderwerbsteuer zahlen.

 

Konkret heißt das:

Beim Kauf einer Immobilie, zu einem Kaufpreis von 200.000 Euro, entsteht eine Mehrbelastung in Höhe von 3000 Euro !

( dann 13.000 Euro statt jetzt 10.000 Euro )

K O N T A K T

Immobilien Eisenreich

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